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Rosafarbene Blüte der Wilden Malve
Heilpflanzen-Lexikon

Malve

Malva sylvestris L.; Malva neglecta Wallr.

Die Malve ist ein Malvengewächs. Verwendet werden die Blüten und die Blätter, die reich an Schleimstoffen sind. Sie werden als Tee oder Aufguss zubereitet.

Pflanzenfamilie
Malvengewächse (Malvaceae)
Anwendung
Zum EinnehmenIm Mund- und Rachenraum
Auch bekannt als
Wilde Malve, Käsepappel, Malvae flos, Malvae folium

Foto (Ausschnitt): The Cosmonaut,CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Anwendungsgebiete

Wofür die Pflanze laut EU-Monographie angewendet wird

  • Mund & Rachen

    Als schleimstoffhaltiges Mittel bei Reizungen im Mund- und Rachenraum mit trockenem Reizhusten

    • Zum EinnehmenTee oder Aufguss aus den Blüten oder Blättern
    • Im Mund- und RachenraumTee oder Aufguss aus den Blüten oder Blättern
  • Magen & Darm

    Als schleimstoffhaltiges Mittel bei leichten Magen-Darm-Beschwerden

    • Zum EinnehmenTee oder Aufguss aus den Blüten oder Blättern

Wichtige Inhaltsstoffe

Laut Bewertungsbericht des HMPC

  • Schleimstoffe (Polysaccharide), aufgebaut aus Rhamnose, Galactose, Galacturon- und Glucuronsäure
  • Anthocyane wie Malvidin- und Delphinidin-Glykoside (in den Blüten)
  • Flavonoide wie Luteolin, Kaempferol, Myricetin und Quercetin
  • Fettsäuren, organische Säuren und Carotinoide

Sicherheitshinweise

Vor der Anwendung wichtig zu wissen

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen Malve.

Warnhinweise
  • Bestehen die Beschwerden länger als eine Woche (Mund und Rachen) beziehungsweise zwei Wochen (Magen und Darm) oder verschlimmern sie sich, ärztlichen Rat einholen.
  • Bei Atemnot, Fieber oder eitrigem Auswurf ärztlichen Rat einholen.
Wechselwirkungen

Laut Monographie keine bekannt.

Mögliche Nebenwirkungen

Laut Monographie keine bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit

In Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung vorsorglich nicht empfohlen, weil die Unbedenklichkeit nicht gesichert ist. Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit sind nicht bekannt.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung wird unter 12 Jahren nicht empfohlen, weil die Unbedenklichkeit nicht belegt ist.

Quellen

Stand der Recherche: Ärztlich geprüft:

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