Hellgrüne, gekerbte Blätter der Zitronenmelisse
Heilpflanzen-Lexikon

Melisse

Melissa officinalis L.

Die Melisse (Melissa officinalis), auch Zitronenmelisse genannt, ist ein Lippenblütler. Verwendet werden ihre Blätter, als Tee, Pulver, Tinktur oder Extrakt.

Pflanzenfamilie
Lippenblütler (Lamiaceae)
Anwendung
Zum Einnehmen
Auch bekannt als
Melissenblätter, Zitronenmelisse

Foto (Ausschnitt): JLPC,CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Anwendungsgebiete

Wofür die Pflanze laut EU-Monographie angewendet wird

  • Nerven & Schlaf

    Zur Linderung leichter Symptome bei psychischer Belastung (Stress) und zur Unterstützung des Schlafs

    • Zum EinnehmenTee, Pulver, Flüssigextrakt, Tinktur, Trockenextrakte in festen oder flüssigen Darreichungsformen
  • Magen & Darm

    Zur Linderung leichter Magen-Darm-Beschwerden wie aufgeblähter Bauch und Blähungen

    • Zum EinnehmenTee, Pulver, Flüssigextrakt, Tinktur, Trockenextrakte in festen oder flüssigen Darreichungsformen

Wichtige Inhaltsstoffe

Laut Bewertungsbericht des HMPC

  • Ätherisches Öl mit Citral, Neral und Citronellal, außerdem β-Caryophyllen und Germacren D
  • Hydroxyzimtsäure-Derivate wie Rosmarinsäure, Kaffeesäure und Chlorogensäure
  • Flavonoide (Glykoside von Luteolin, Quercetin, Apigenin und Kaempferol)
  • Gerbstoffe
  • Triterpene wie Ursolsäure und Oleanolsäure

Sicherheitshinweise

Vor der Anwendung wichtig zu wissen

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen Melissenblätter

Warnhinweise
  • Bestehen die Beschwerden länger als zwei Wochen oder verschlimmern sie sich, ärztlichen oder anderen fachkundigen medizinischen Rat einholen.
  • Kann die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Wer betroffen ist, sollte nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen.
Wechselwirkungen

Laut Monographie keine bekannt.

Mögliche Nebenwirkungen

Laut Monographie keine bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit

In Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen, weil die Unbedenklichkeit nicht gesichert ist. Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit sind nicht bekannt.

Kinder und Jugendliche

Für Jugendliche über 12 Jahren und Erwachsene. Für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen, weil die Unbedenklichkeit in diesem Alter nicht gesichert ist.

Quellen

Stand der Recherche: Ärztlich geprüft:

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