Mentha × piperita L.
- Pflanzenfamilie
- Passionsblumengewächse (Passifloraceae)
- Anwendung
- Zum Einnehmen
- Auch bekannt als
- Passionsblumenkraut
Foto (Ausschnitt): Judy Gallagher,CC BY 2.0, via Wikimedia Commons
Anwendungsgebiete
Wofür die Pflanze laut EU-Monographie angewendet wird
Nerven & Schlaf
Zur Linderung leichter Symptome bei psychischer Belastung (Stress) und zur Unterstützung des Schlafs
Wichtige Inhaltsstoffe
Laut Bewertungsbericht des HMPC
- Flavonoide, vor allem C-Glykoside von Apigenin und Luteolin wie Isovitexin, Isoorientin, Schaftosid und Vicenin-2
- Ätherisches Öl
- Cyanogenes Glykosid (Gynocardin)
- β-Carbolin-Alkaloide wie Harman, in den meisten handelsüblichen Materialien nicht nachweisbar
Sicherheitshinweise
Vor der Anwendung wichtig zu wissen
- Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen Passionsblumenkraut
- Warnhinweise
- Bestehen die Beschwerden länger als zwei Wochen oder verschlimmern sie sich, ärztlichen oder anderen fachkundigen medizinischen Rat einholen.
- Kann die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Wer betroffen ist, sollte nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen.
- Wechselwirkungen
Laut Monographie keine bekannt.
- Mögliche Nebenwirkungen
Laut Monographie keine bekannt.
- Schwangerschaft und Stillzeit
In Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen, weil die Unbedenklichkeit nicht gesichert ist. Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit sind nicht bekannt.
- Kinder und Jugendliche
Für Jugendliche und Erwachsene. Für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen, weil die Unbedenklichkeit in diesem Alter nicht gesichert ist.
Quellen
- Community herbal monograph on Passiflora incarnata L., herba (EMA/HMPC/669740/2013) (2014)
- Assessment report on Passiflora incarnata L., herba (EMA/HMPC/669738/2013) (2014)
Stand der Recherche: Ärztlich geprüft:




