Grüne Hopfenzapfen und Blätter an einer Hopfenranke
Heilpflanzen-Lexikon

Hopfen

Humulus lupulus L.

Hopfen (Humulus lupulus L.) ist eine rankende Pflanze aus der Familie der Hanfgewächse. Verwendet werden die weiblichen Blütenstände, die Hopfenzapfen, als Tee, Pulver oder Extrakt.

Pflanzenfamilie
Hanfgewächse (Cannabaceae)
Anwendung
Zum Einnehmen

Foto (Ausschnitt): AnRo0002,CC0 1.0, via Wikimedia Commons

Anwendungsgebiete

Wofür die Pflanze laut EU-Monographie angewendet wird

  • Nerven & Schlaf

    Zur Linderung leichter Symptome psychischer Belastung (Stress)

    • Zum EinnehmenTee aus zerkleinerten Hopfenzapfen, Pulver, Flüssigextrakte, Tinktur oder Trockenextrakt zum Einnehmen
  • Schlaf

    Zur Unterstützung des Schlafs

    • Zum EinnehmenTee aus zerkleinerten Hopfenzapfen, Pulver oder Trockenextrakt zum Einnehmen

Wichtige Inhaltsstoffe

Laut Bewertungsbericht des HMPC

  • Bitterstoffe: Alpha-Säuren wie Humulon und Beta-Säuren wie Lupulon
  • Ätherisches Öl mit Myrcen, β-Caryophyllen, Humulen und Farnesen
  • Methylbutenol (2-Methyl-3-buten-2-ol), das bei der Lagerung aus Humulon und Lupulon entsteht
  • Flavonoide wie Quercetin- und Kaempferol-Glykoside sowie prenylierte Flavonoide wie Xanthohumol und 8-Prenylnaringenin
  • Proanthocyanidine und Phenolsäuren

Sicherheitshinweise

Vor der Anwendung wichtig zu wissen

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen Hopfen

Warnhinweise
  • Bestehen die Beschwerden länger als 2 Wochen oder verschlimmern sie sich, einen Arzt oder eine qualifizierte Gesundheitsfachperson fragen.
  • Hopfen kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Wer davon betroffen ist, soll nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen.
Wechselwirkungen

Laut Monographie keine bekannt.

Mögliche Nebenwirkungen

Laut Monographie keine bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit

In Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen, weil die Unbedenklichkeit nicht gesichert ist. Zur Wirkung auf die Fruchtbarkeit ist nichts bekannt.

Kinder und Jugendliche

Unter 12 Jahren wird die Anwendung nicht empfohlen.

Quellen

Stand der Recherche: Ärztlich geprüft:

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