Leuchtend gelber Blütenkorb der Arnika vor grüner Bergwiese
Heilpflanzen-Lexikon

Arnika

Arnica montana L.

Arnika (Arnica montana) ist ein Korbblütler, dessen Blüten seit Langem äußerlich genutzt werden. Aus ihnen werden Tinkturen und Extrakte zum Auftragen auf die Haut hergestellt.

Pflanzenfamilie
Korbblütler (Asteraceae)
Anwendung
Auf der Haut
Auch bekannt als
Arnikablüten

Foto (Ausschnitt): Johann Jaritz,CC BY-SA 3.0 AT, via Wikimedia Commons

Anwendungsgebiete

Wofür die Pflanze laut EU-Monographie angewendet wird

  • Gelenke & Muskeln

    Zur Linderung von Blutergüssen, Verstauchungen und örtlich begrenzten Muskelschmerzen

    • Auf der HautTinkturen oder Flüssigextrakt aus frischen Blüten in halbfesten Zubereitungen wie Salben; Tinktur auch als getränkter Umschlag

Wichtige Inhaltsstoffe

Laut Bewertungsbericht des HMPC

  • Sesquiterpenlactone wie Helenalin und 11,13-Dihydrohelenalin, oft als Ester
  • Flavonoide, darunter methylierte Flavonoide
  • Ätherisches Öl mit Mono- und Sesquiterpenen
  • Hydroxycumarine
  • Phenylacrylsäuren

Sicherheitshinweise

Vor der Anwendung wichtig zu wissen

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen Arnika oder andere Korbblütler (Asteraceae)

Warnhinweise
  • Nicht auf verletzter Haut anwenden.
  • Bestehen die Beschwerden nach 3 bis 4 Tagen weiter oder verschlimmern sie sich, ärztlichen Rat einholen.
Wechselwirkungen

Laut Monographie keine bekannt.

Mögliche Nebenwirkungen

Allergische Reaktionen wie Juckreiz, Hautrötung und Ekzem; Häufigkeit nicht bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Die Unbedenklichkeit in Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht gesichert; in der Schwangerschaft wird die Anwendung vorsorglich nicht empfohlen. Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit sind nicht bekannt.

Kinder und Jugendliche

Für Jugendliche und Erwachsene. Für Kinder unter 12 Jahren wird die Anwendung nicht empfohlen, weil die Unbedenklichkeit in diesem Alter nicht gesichert ist.

Quellen

Stand der Recherche: Ärztlich geprüft:

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