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Allgemeines

Statistik - die Macht der Zahlen

Sehr wichtig für Dein Verständnis und zukünftigen Entscheidungen ist das Thema „Statistik“ für Dich.

Vera von Petzinger1 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

3 Gedanken, die dieser Beitrag begründet.

  • Derselbe Sachverhalt lässt sich je nach Darstellung positiv oder negativ formulieren. Statistik wird damit auch zum Instrument der Beeinflussung.
  • Eine relative Risikoreduktion von 50 Prozent heißt nicht, dass jeder Zweite erkrankt. Im Beispiel sinkt das absolute Risiko nur von 4 auf 2 Prozent.
  • Bei Zahlen immer nachfragen, ob die absolute oder die relative Risikoreduktion gemeint ist.

Sehr wichtig für Dein Verständnis und zukünftigen Entscheidungen ist das Thema „Statistik“ für Dich. Der gleiche Sachverhalt kann durch sich für Dich positiv oder auch negativ anhören, je nachdem, welche Darstellungsvariante gewählt wird.

Absolutes versus relatives Risiko

Sehr wichtig für Dein Verständnis und zukünftigen Entscheidungen ist das Thema „Statistik“ für Dich. Der gleiche Sachverhalt kann durch sich für Dich positiv oder auch negativ anhören, je nachdem, welche Darstellungsvariante gewählt wird. Angst oder Zuversicht können so z. B. in Bezug auf therapeutische Ansätze geweckt werden.

Je höher der angenommene Nutzen, desto mehr Risiken und Strapazen sind wir bereit auf uns zu nehmen.

Was bedeutet 50 % weniger Risiko?

Eine Risikoreduktion von 50 % heißt nur leider nicht, dass jetzt nur noch jeder Zweite erkrankt!

Der kleine Zahlentrick, bzw. der kleine Unterschied, auf den es ankommt, ist nämlich die absolute, bzw. relative Risiko-Reduktion.

Und jetzt wird es spannend:

Wenn von 1000 Menschen 40 z. B. einen Infarkt erleiden, dann sind dies 4 %. Wenn nach Medikamentengabe nun nur noch 20 von 1000 einen Infarkt erleiden, dann sind dies 2 %. Dies ist die absolute Risikoreduktion von 2 %.

Drücken wir es als relative Risikoreduktion aus, dann sind es allerdings 50 % (von 4 % auf 2 %)!

Wenn man Dich mit Zahlen konfrontiert, frage nach, ob es sich um die absolute oder relative Risikoreduktion handelt. Dies wird bereits viel relativieren und Dich in Bezug auf mögliche Nebenwirkungen einer Therapie vorsichtiger werden lassen.

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Frage 1 von 3

  1. Im Beispiel des Beitrags sinkt das Infarktrisiko von 4 auf 2 Prozent. Wie groß ist die relative Risikoreduktion?

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