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Röntgen: Wie viel Strahlung ist zu viel?

Vom Zahnfilm bis zur Computertomographie: wie viel Strahlung eine Untersuchung wirklich bedeutet, ab welcher Dosis ein Risiko belegt ist, warum sich die Angaben so oft widersprechen — und worauf Eltern und Schwangere achten sollten.

Vera von PetzingerAktualisiert: 27 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

4 Gedanken, die dieser Beitrag begründet.

  • Ein Röntgenbild der Zähne oder des Brustkorbs bringt so viel Strahlung wie wenige Tage natürliche Umgebungsstrahlung. Eine CT des Bauchraums entspricht drei bis vier Jahren.
  • Bei Erwachsenen ist ein erhöhtes Krebsrisiko ab etwa 100 mSv gut belegt, neuere Studien zeigen einen Anstieg auch darunter. Eine sichere Untergrenze gibt es nicht, und Kinder und Ungeborene reagieren empfindlicher.
  • Die Angaben widersprechen sich oft, teils um das Doppelte bis Siebenfache. Die Größenordnung ist in allen seriösen Quellen trotzdem dieselbe.
  • Die wichtigste Frage vor jeder Aufnahme lautet: Was ändert das Ergebnis an meiner Behandlung? Ein Röntgenpass verhindert doppelte Untersuchungen.

< 0,01mSv

bringt eine einzelne Zahnaufnahme — weniger als zwei Tage natürliche Strahlung

2,1mSv

natürliche Strahlung nimmt jeder Mensch in Deutschland im Durchschnitt pro Jahr auf

73 %

der Strahlendosis aus Röntgenuntersuchungen stammen aus der CT, obwohl sie nur 12 % der Untersuchungen ausmacht

100mSv

ab dieser Dosis ist das zusätzliche Krebsrisiko bei Erwachsenen gut belegt — Hinweise gibt es auch darunter

Kaum liegt man auf dem Röntgentisch oder sitzt beim Zahnarzt mit dem Beißblock im Mund, kommt die Frage: Ist das eigentlich gefährlich?

Die ehrliche Antwort hat zwei Teile. Für die allermeisten Röntgenbilder lautet sie: Die zusätzliche Strahlung ist so gering, dass sich ein Schaden nicht messen lässt. Für einige Untersuchungen — vor allem die Computertomographie, kurz CT — lohnt es sich dagegen, genauer hinzusehen. Bei Kindern und in der Schwangerschaft gilt das noch einmal mehr.

Dazu kommt ein drittes Problem, das kaum jemand anspricht: Die Zahlen, die man findet, widersprechen sich. Behörden, Fachgesellschaften und alte Tabellen nennen für dieselbe Untersuchung unterschiedliche Werte und für dieselbe Dosis unterschiedliche Risiken. Auch darum geht es in diesem Beitrag — und darum, wie man trotzdem zu einer vernünftigen Einschätzung kommt.

Was „Strahlenbelastung“ bedeutet

Röntgenstrahlen sind so energiereich, dass sie den Körper durchdringen. Ein Teil kommt auf der anderen Seite an und erzeugt das Bild, ein Teil bleibt im Gewebe. Dort kann die Strahlung die Erbsubstanz einzelner Zellen schädigen. Die allermeisten dieser Schäden repariert der Körper selbst. Wird ein Schaden nicht oder fehlerhaft repariert, kann daraus viele Jahre später eine Krebserkrankung entstehen.

Zwei Missverständnisse lassen sich gleich ausräumen: Ein Röntgengerät strahlt nur, solange es eingeschaltet ist, und man wird durch eine Röntgenaufnahme nicht selbst radioaktiv. Anders ist es in der Nuklearmedizin: Dort wird ein schwach radioaktiver Stoff gespritzt, der für kurze Zeit im Körper bleibt.

Die Einheit: Millisievert

Nicht jedes Gewebe ist gleich empfindlich. Blutbildendes Knochenmark, Darm, Lunge, Magen und die weibliche Brust reagieren stärker als Haut oder Knochenoberfläche. Damit sich Untersuchungen trotzdem vergleichen lassen, wird die Strahlung, die an den einzelnen Organen ankommt, nach deren Empfindlichkeit gewichtet und zu einer einzigen Zahl zusammengerechnet: der effektiven Dosis. Sie wird in Millisievert (mSv) angegeben, also in Tausendstel Sievert.

Zwei Dinge sollte man über diese Zahl wissen:

  • Sie ist ein Rechenwert für einen Durchschnittsmenschen, keine Messung an der eigenen Person. Gerät, Körperbau und Erfahrung des Teams verändern die tatsächliche Dosis erheblich. Deshalb stehen in diesem Beitrag Spannen statt Einzelwerte.
  • Bei Schäden an einer bestimmten Stelle — Hautrötung, Linsentrübung — zählt nicht die effektive Dosis, sondern die Dosis an genau diesem Gewebe. Sie wird oft in Gray (Gy) angegeben. Bei Röntgenstrahlung entspricht 1 Gray an einem Gewebe 1.000 Millisievert an diesem Gewebe.

Die Strahlung, die ohnehin da ist

Strahlenfrei ist niemand. Jeder Mensch in Deutschland nimmt im Durchschnitt 2,1 mSv natürliche Strahlung pro Jahr auf, ganz ohne Arzt:

  • 1,1 mSv aus Radon, einem Edelgas aus dem Boden, das sich in Wohnräumen sammelt
  • 0,4 mSv aus Gestein und Boden
  • 0,3 mSv aus dem Weltall
  • 0,3 mSv über die Nahrung

Je nach Wohnort und Haus liegt dieser Wert zwischen 1 und 10 mSv im Jahr. Allein der Unterschied zwischen zwei Wohnorten kann in einem Jahr größer sein als hundert Röntgenaufnahmen des Brustkorbs.

Dazu kommt die Medizin mit rechnerisch 1,5 mSv pro Kopf und Jahr. Das ist ein Durchschnitt über alle Einwohner: Wer nie geröntgt wird, bekommt davon nichts, wer mehrere CT-Untersuchungen braucht, deutlich mehr.

Ein Flug von Frankfurt nach New York und zurück bringt rund 0,1 mSv, weil die schützende Luftschicht in Reisehöhe dünner ist.

Wie viel Strahlung welche Untersuchung bedeutet

Die typischen Werte für Erwachsene nach der aktuellen Broschüre des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS):

UntersuchungEffektive DosisSo viel natürliche Strahlung wie in
Röntgen Kopf0,01–0,02 mSv2–4 Tagen
Röntgen Arme oder Beine0,01–0,1 mSv2 Tagen bis 2½ Wochen
Röntgen Brustkorb0,02–0,07 mSv4–12 Tagen
Röntgen Becken0,1–0,3 mSv2½–7 Wochen
Mammographie, beide Seiten0,3–0,5 mSv2–3 Monaten
Röntgen Lendenwirbelsäule0,4–0,8 mSv2½–4½ Monaten
Schilddrüsenszintigrafie0,7–0,9 mSv4–5 Monaten
CT Kopf1–1,5 mSv6–9 Monaten
Kontrastuntersuchung des Darms2–8 mSv1–4 Jahren
Herzkatheter, Darstellung und Eingriff2–10 mSv1–5 Jahren
CT Brustkorb4–6 mSv2–3 Jahren
CT Bauch und Becken6–9 mSv3–4 Jahren

Die Zahnaufnahmen folgen in einem eigenen Abschnitt.

Logarithmische Dosisleiter von 0,001 bis 10.000 Millisievert: links Untersuchungen und Alltagsvergleiche, rechts Grenzwerte und Schwellen für Schäden
Jede Stufe bedeutet zehnmal mehr Strahlung. Fast alle Röntgenbilder liegen unter 1 mSv. Gut belegt ist das Krebsrisiko ab dem Hundertfachen, neuere Studien zeigen es auch darunter; Gewebeschäden beginnen noch einmal fünfmal höher.

Die Grafik ist eine Leiter, auf der jede Stufe nach oben das Zehnfache bedeutet. Anders ließen sich ein Zahnfilm und eine Hautrötung nicht auf ein Bild bringen: Zwischen beiden liegt mehr als der Faktor 100.000.

Warum die CT so viel ausmacht

Ein normales Röntgenbild ist eine einzige Aufnahme. Bei der CT kreist die Röhre um den Körper und nimmt aus vielen Richtungen auf, aus denen der Computer Schnittbilder berechnet. Das liefert weit mehr Information — und kostet entsprechend mehr Dosis.

In der Statistik zeigt sich das deutlich: Die CT macht nur 12 Prozent aller Röntgenuntersuchungen in Deutschland aus, aber 73 Prozent der gesamten Strahlendosis aus Röntgenuntersuchungen. Bei der Zahnmedizin ist es genau umgekehrt: 38 Prozent der Untersuchungen, 0,3 Prozent der Dosis.

Das macht die CT nicht zur schlechten Untersuchung. Nach einem Unfall mit Kopfverletzung zeigt sie in Minuten, ob eine Blutung im Schädel operiert werden muss, und kann damit Leben retten. Die Frage lautet nie „CT ja oder nein“, sondern: Braucht es in diesem Fall genau diese Untersuchung?

Beim Zahnarzt

Knapp vier von zehn Röntgenaufnahmen in Deutschland entstehen in der Zahnmedizin. Die Dosis ist dabei fast immer winzig — mit einer Ausnahme, die man kennen sollte.

AufnahmeEffektive DosisSo viel natürliche Strahlung wie in
Einzelner Zahn oder Bissflügelaufnahmeunter 0,01 mSvwenigen Stunden bis knapp 2 Tagen
Fernröntgenseitenbild (Kieferorthopädie)unter 0,006 mSvbis zu 1 Tag
Panoramaaufnahme aller Zähne (OPG)0,003–0,024 mSv½–4 Tagen
DVT, kleiner Ausschnitt0,005–0,65 mSv1 Tag bis 4 Monaten
DVT, großer Ausschnitt0,05–1,07 mSv1 Woche bis 6 Monaten

Zahnfilm, Panoramaaufnahme und Fernröntgenseitenbild liegen im Bereich von Stunden bis wenigen Tagen natürlicher Strahlung. Nach der Rechnung des BfS, die weiter unten erklärt wird, erhöht ein einzelner Zahnfilm das lebenslange Krebsrisiko um etwa eins zu einer Million.

Wie niedrig die Dosis tatsächlich ist, hängt auch am Gerät: Mit einer rechteckigen Blende, die den Strahl auf die Größe des Bildsensors begrenzt, ist die Dosis beim Zahnfilm fast fünfmal niedriger als mit einer runden.

Die Ausnahme: das DVT

Die digitale Volumentomographie (DVT) ist das dreidimensionale Röntgen der Zahnmedizin, gewissermaßen eine kleine CT für Kiefer und Zähne. Eingesetzt wird sie zum Beispiel vor Implantaten, bei verlagerten Weisheitszähnen oder bei schwierigen Wurzelbehandlungen.

Die Spanne ist enorm. Nach der zahnärztlichen Leitlinie liegt ein DVT je nach Gerät und Ausschnitt zwischen 0,005 und gut 1 mSv, also etwa 3- bis 40-mal so hoch wie eine Panoramaaufnahme. Bei Kindern ist die Dosis bei gleicher Geräteeinstellung rund ein Drittel höher.

Ein DVT ist deshalb keine Routineaufnahme. Zwei Fragen sind berechtigt: Warum reicht hier kein zweidimensionales Bild? Und: Wird nur der Ausschnitt aufgenommen, der wirklich gebraucht wird?

Bleischürze beim Zahnarzt?

Lange war sie selbstverständlich. Die Strahlenschutzkommission (SSK) hält Bleischürze und Schilddrüsenschutz bei Zahnaufnahmen seit 2022 für nicht notwendig: Die Dosis an der Schilddrüse liegt selbst bei der Panoramaaufnahme bei höchstens 0,01 mSv, beim einzelnen Zahnfilm deutlich darunter. Nur in begründeten Fällen, etwa beim Fernröntgenseitenbild, kann ein Schilddrüsenschutz sinnvoll sein. Einige Zahnärztekammern raten dagegen weiterhin zur routinemäßigen Verwendung. In Praxen begegnet man deshalb beidem.

Wer schwanger ist, sagt es bitte auch beim Zahnarzt. Die Dosis an der Gebärmutter liegt bei Zahnaufnahmen bei nur 0,001 bis 0,01 mSv und damit mindestens 5.000-mal unter der niedrigsten Schwelle für Schäden am Ungeborenen. Die Frage nach einer Schwangerschaft gehört trotzdem zu den Pflichten jeder Praxis.

Ab wann Strahlung zum Thema wird

Die Frage „Ab welcher Dosis wird es gefährlich?“ hat zwei Antworten, weil Strahlung auf zwei verschiedene Arten schaden kann.

Schäden mit Schwelle: Haut und Augenlinse

Manche Schäden treten erst auf, wenn an einer Stelle sehr viel Strahlung angekommen ist. Darunter passieren sie nicht, darüber werden sie mit steigender Dosis schwerer. Nach der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP) liegen die Schwellen bei:

  • etwa 500 mSv an der Augenlinse für eine spätere Linsentrübung
  • etwa 2.000 mSv an einer Hautstelle für eine vorübergehende Rötung in den Stunden danach
  • etwa 3.000 mSv für vorübergehenden Haarausfall an dieser Stelle
  • etwa 6.000 mSv für eine ausgeprägte Hautrötung nach ein bis zwei Wochen

Bekommt der ganze Körper auf einmal weniger als 1.000 mSv, bleiben Betroffene nach dem BfS in der Regel ohne akute Beschwerden. Diese Zahl stammt aus Strahlenunfällen, nicht aus der Medizin.

Von diesen Schwellen sind gewöhnliche Röntgenbilder und CT-Untersuchungen weit entfernt. Erreichbar sind sie bei langen Kathetereingriffen unter Durchleuchtung. Beim Verschließen von Gefäßen im Kopf wurden an einer Hautstelle schon bis zu 5.400 mSv gemessen. Die SSK empfiehlt, bei erwarteten Hautdosen über 3.000 mSv vorher schriftlich aufzuklären und die Haut nach 10 bis 14 Tagen zu kontrollieren. Wer nach einem langen Eingriff eine Hautrötung bemerkt, etwa am Rücken, sollte das der behandelnden Klinik melden.

Krebs: ohne sichere Untergrenze

Beim Krebsrisiko gibt es keine Schwelle, unterhalb derer man sicher sein kann. Der Strahlenschutz geht davon aus, dass das Risiko gleichmäßig mit der Dosis wächst: doppelte Dosis, doppeltes Risiko; halbe Dosis, halbes Risiko — bis hinunter zu kleinsten Mengen. Fachleute sprechen vom LNT-Modell, „linear ohne Schwelle“.

Was davon tatsächlich beobachtet ist:

  • Ab etwa 100 mSv ist ein Anstieg des Krebsrisikos bei Erwachsenen in Studien am Menschen gut belegt, vor allem durch die Überlebenden der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki.
  • Auch darunter zeigen neuere Auswertungen inzwischen einen statistisch messbaren Anstieg, bei den Atombombenüberlebenden ebenso wie bei Beschäftigten der Atomindustrie. Die frühere Annahme, unter 100 mSv lasse sich nichts nachweisen, hält das BfS für widerlegt.
  • Für die einzelne Untersuchung mit wenigen Millisievert lässt sich das Risiko nicht messen, sondern nur hochrechnen.

Nach dem BfS erhöhen 100 mSv das lebenslange Krebsrisiko um etwa einen Prozentpunkt — von rund 47 auf 48 Prozent. Mit dieser Rechnung ergibt sich:

UntersuchungZusätzliches lebenslanges KrebsrisikoAnders ausgedrückt
Zahnfilm (0,01 mSv)+ 0,0001 Prozentpunkteetwa 1 von 1 Million
Röntgen Brustkorb (0,05 mSv)+ 0,0005 Prozentpunkteetwa 1 von 200.000
CT Kopf (1,2 mSv)+ 0,012 Prozentpunkteetwa 1 von 8.000
CT Bauch und Becken (8 mSv)+ 0,08 Prozentpunkteetwa 1 von 1.250

Zu dieser Tabelle gehören drei Einschränkungen:

  1. Sie beschreibt einen Durchschnitt, keinen Einzelfall. Niemand kann einem nach der Untersuchung sagen, ob man zu diesem einen gehört.
  2. Das Alter zählt. Ältere Menschen haben bei gleicher Dosis ein geringeres Risiko, auch weil eine strahlenbedingte Krebserkrankung Jahre bis Jahrzehnte braucht. Kinder haben ein höheres.
  3. Dosen addieren sich. Das Risiko durch Strahlung sammelt sich über das Leben an. 100 mSv sind etwa ein Dutzend CT-Untersuchungen des Bauchraums, rund 70 bis 100 CT-Untersuchungen des Kopfes oder etwa 2.000 Röntgenbilder des Brustkorbs.

Die Grenzwerte — und warum sie für Patienten nicht gelten

Das Strahlenschutzgesetz kennt feste Grenzwerte:

  • 1 mSv pro Jahr zum Schutz der Bevölkerung
  • 20 mSv pro Jahr für Menschen, die beruflich mit Strahlung arbeiten, etwa in der Radiologie
  • 400 mSv für ein ganzes Berufsleben

Für Patientinnen und Patienten gelten diese Grenzwerte ausdrücklich nicht. Das ist keine Lücke, sondern Absicht: Ein Grenzwert würde bedeuten, dass nach der dritten CT keine vierte mehr erlaubt wäre, auch wenn davon ein Leben abhängt.

An seine Stelle treten zwei andere Sicherungen:

  • Die rechtfertigende Indikation. Vor jeder Aufnahme muss eine Ärztin oder ein Arzt mit Fachkunde im Strahlenschutz feststellen, dass der gesundheitliche Nutzen das Strahlenrisiko überwiegt. Ohne diese Feststellung darf nicht geröntgt werden.
  • Die diagnostischen Referenzwerte. Das BfS legt für häufige Untersuchungen Dosiswerte fest, die in der Regel nicht überschritten werden sollen. Wird ein Wert überschritten, muss die Praxis das mit Begründung aufzeichnen.

Kinder

Kinder sind auch im Strahlenschutz keine kleinen Erwachsenen. Dafür gibt es drei Gründe:

  • Ihr Gewebe ist empfindlicher. Nach dem wissenschaftlichen Ausschuss der Vereinten Nationen (UNSCEAR) reagieren Kinder bei etwa einem Viertel der Krebsarten deutlich empfindlicher als Erwachsene, darunter Leukämie sowie Krebs von Schilddrüse, Haut, Brust und Gehirn. Das lebenslange Risiko nach einer Bestrahlung im Kindesalter könnte zwei- bis dreimal so hoch sein wie im Durchschnitt der Bevölkerung. UNSCEAR selbst nennt diese Schätzung unsicher.
  • Sie haben mehr Zeit vor sich. Eine strahlenbedingte Krebserkrankung braucht Jahre bis Jahrzehnte. Ein Kind erlebt diese Zeit fast immer.
  • Bei kleinen Kindern liegt viel blutbildendes Knochenmark im Schädel, das bei einer CT des Kopfes mitbestrahlt wird.

Was die großen Studien zeigen

Lange war das Risiko für Kinder vor allem hochgerechnet. Die europäische EPI-CT-Studie hat es an fast einer Million Kindern und jungen Erwachsenen aus neun Ländern untersucht, die vor ihrem 22. Geburtstag eine CT hatten:

  • Hirntumoren: Je mehr Strahlung bei den CT-Untersuchungen im Gehirn ankam, desto häufiger traten später Hirntumoren auf — ein statistisch klarer Zusammenhang.
  • Blutkrebs: Werden heute 10.000 Kinder mit einer CT untersucht, sind nach der Studie in den folgenden zwölf Jahren ein bis zwei zusätzliche Fälle von Blutkrebs zu erwarten.

Die Strahlenschutzkommission hat diese Studien im Februar 2026 für Deutschland bewertet:

  • Der Zusammenhang ist statistisch nachweisbar ab etwa 50 mSv im Gehirn für Hirntumoren und ab etwa 25 mSv im Knochenmark für Leukämien und Lymphome.
  • Bei rund 150.000 CT-Untersuchungen an Kindern pro Jahr in Deutschland erwartet sie, dass eine niedrige bis mittlere zweistellige Zahl dieser Kinder später deshalb an Krebs erkranken könnte.
  • Wie vielen Kindern die CT umgekehrt geholfen hat, haben die Studien nicht untersucht.

Deutschland ist dabei bereits zurückhaltend: Hier entfällt weniger als ein Prozent der CT-Untersuchungen auf Kinder, in den USA sind es 4,2 Prozent.

Was Eltern fragen können

  • Geht es auch mit Ultraschall oder MRT? Beide kommen ohne Röntgenstrahlen aus, und die SSK fordert ausdrücklich, diese Möglichkeiten bei Kindern zu prüfen.
  • Gibt es in der Nähe eine Kinderradiologie? Die SSK empfiehlt, geplante CT-Untersuchungen bei Kindern dort durchzuführen. In spezialisierten Einrichtungen ist die Dosis nachweislich niedriger.
  • Wird das Gerät an Alter und Gewicht angepasst? Bleibt es auf einen Erwachsenen eingestellt, bekommt ein Kind mehr Strahlung als nötig.

Und genauso wichtig: Ist eine CT nötig, dann ist sie nötig. Nach einem schweren Unfall oder bei Verdacht auf eine Blutung im Kopf wiegt das Risiko, etwas zu übersehen, schwerer als das Strahlenrisiko.

Schwangerschaft

Beim Ungeborenen kann Strahlung zwei Arten von Schaden anrichten: Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen, die erst ab einer Schwelle auftreten, und ein erhöhtes Risiko für Krebs und Leukämie im späteren Leben, für das keine Schwelle angenommen wird.

Die Schwellen nach dem BfS, jeweils als Dosis an der Gebärmutter und gerechnet ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung:

  • In den ersten Wochen: Die befruchtete Eizelle nistet sich nicht ein oder stirbt ab — ab mindestens 50 bis 100 mSv.
  • 4. bis 10. Schwangerschaftswoche, wenn die Organe angelegt werden: Fehlbildungen — ab mindestens 50 bis 100 mSv.
  • Ab der 10. Schwangerschaftswoche: Störungen der Gehirnentwicklung — ab etwa 300 mSv.

Bei einer einzelnen üblichen Untersuchung liegt die Dosis für das Ungeborene nach dem BfS im Allgemeinen deutlich unter 50 mSv. Entscheidend ist, wo untersucht wird:

UntersuchungDosis an der Gebärmutter
Zahnaufnahmen0,001–0,01 mSv
Röntgen Brustkorbunter 0,01 mSv
CT Kopfunter 0,1 mSv
CT Oberbauch3–10 mSv
CT Becken15–30 mSv

Was daraus folgt:

  • Untersuchungen fern vom Bauch — Zähne, Kopf, Brustkorb, Arme, Beine — erreichen beim Ungeborenen nur einen winzigen Bruchteil der Schwellendosis.
  • Bei Bauch und Becken wird es ernster, vor allem wenn mehrere Aufnahmen nötig sind. Hier ist Ultraschall oft die bessere Wahl, in bestimmten Fällen auch eine MRT.
  • Ärzte und Zahnärzte müssen fragen, ob eine Schwangerschaft besteht oder bestehen könnte. Wer es weiß oder vermutet, sagt es trotzdem von sich aus.
  • Ist eine Aufnahme passiert, bevor die Schwangerschaft bekannt war, ist das in aller Regel kein Grund zur Panik. Die Radiologie kann die Dosis für das Kind im Nachhinein abschätzen, und dieses Gespräch sollte man suchen, bevor man sich Sorgen macht.

Warum sich die Angaben widersprechen

Wer zu diesem Thema mehrere Quellen liest, stößt schnell auf Zahlen, die nicht zusammenpassen — manchmal sogar innerhalb derselben Behörde. Das ist verwirrend und nährt den Verdacht, dass niemand es genau weiß. Ein Teil des Verdachts stimmt, ein Teil nicht. Die wichtigsten Widersprüche im Überblick:

Bei den Dosiswerten

  • CT: Eine BfS-Seite zum Röntgenpass nennt ältere Werte, die aktuelle BfS-Broschüre für dieselben Untersuchungen andere — für eine CT des Bauchraums etwa 10 mSv gegenüber 6 bis 9 mSv.
  • Zahnfilm: Das BfS rechnet mit 0,01 mSv, die europäische Leitlinie zur Zahnradiologie mit unter 0,0015 mSv bei rechteckiger Blende. Das ist fast der Faktor sieben.
  • Flug nach New York: Auf derselben BfS-Seite stehen für Hin- und Rückflug einmal rund 100 und einmal rund 120 Mikrosievert, in der Tabelle 32 bis 75 Mikrosievert je Strecke.
  • Natürliche Strahlung: Ältere Tabellen nennen 2,4 mSv pro Jahr, das BfS heute 2,1 mSv.

Die Gründe sind meist unspektakulär: Die Technik wird besser und die Werte werden jünger, manche Quellen nennen Mittelwerte, andere typische Spannen, manche runden vorsichtig auf. Und jede effektive Dosis gilt für einen gedachten Standardpatienten, den es nicht gibt.

Beim Krebsrisiko

  • Wie groß ist das Risiko pro Dosis? Das BfS nennt etwa 1 Prozent pro 100 mSv, die ICRP kommt auf etwa 0,55 Prozent. Die ICRP gewichtet Krebserkrankungen nach ihrer Schwere und halbiert das Risiko für niedrige Dosen, weil der Körper langsam ankommende Strahlung besser verkraften soll. Das BfS hält diese Halbierung für nicht ausreichend begründet.
  • Gilt das lineare Modell überhaupt? Im Strahlenschutz besteht weitgehend Konsens, dass die Daten dafür sprechen, und das US-amerikanische Nationale Krebsinstitut sieht darin einen großen Bestand an Belegen. Die Französische Akademie der Wissenschaften, die Französische Nationale Akademie der Medizin und die US-amerikanische Health Physics Society halten das Modell dagegen für eine Überschätzung im Bereich kleiner Dosen. Diskutiert werden eine Schwelle, unterhalb derer gar kein Risiko besteht, sogar positive Wirkungen kleiner Dosen — aber umgekehrt auch Verläufe, bei denen das Modell das Risiko unterschätzt. Nach dem BfS ist bislang nicht geklärt, in welche Richtung die Abweichung geht.
  • „Erst ab 100 mSv nachgewiesen“ steht noch in vielen Texten. Nach neueren Auswertungen ist das überholt, siehe oben.

Bei Kindern und Schwellen

  • „Zwei- bis dreimal empfindlicher“ ist eine Schätzung, die UNSCEAR selbst als unsicher bezeichnet und die nicht für alle Krebsarten gilt.
  • Die CT-Studien an Kindern haben ein bekanntes Problem: Eine CT wird oft gerade dann gemacht, wenn schon ein Verdacht besteht. Ein Tumor, der nach der CT entdeckt wird, kann also schon vorher da gewesen sein. EPI-CT hat deshalb alle Erkrankungen der ersten fünf Jahre nach der ersten CT ausgeschlossen; die SSK diskutiert diese Verzerrungen ausführlich.
  • Hautrötung: Die ICRP nennt 2.000 mSv für die frühe, vorübergehende und 6.000 mSv für die eigentliche Rötung, eine ältere SSK-Empfehlung 3.000 bis 5.000 mSv. Eine allgemeine BfS-Seite spricht pauschal von Hautrötung und Haarausfall ab etwa 500 mSv.
  • Augenlinse: Früher galten etwa 5.000 mSv als Schwelle, seit 2012 sind es nach der ICRP 500 mSv — und das BfS hält es für möglich, dass es gar keine Schwelle gibt.

Beim Schutz

  • Bleischürze: Die SSK hält sie beim Zahnarzt für unnötig, einzelne Zahnärztekammern empfehlen sie weiter. In einem Interview in den Zahnärztlichen Mitteilungen wurde sie bei Schwangeren und Minderjährigen sogar als gesetzliche Pflicht bezeichnet — die zitierte Vorschrift verlangt aber nur, jede Möglichkeit zur Dosisminderung zu nutzen, und nennt die Schürze nicht.

Die alte Bonner Tabelle

Wer zum Thema sucht, stößt immer noch auf eine Übersicht der Radiologischen Universitätsklinik Bonn. Sie stand jahrelang im Netz, ist im Webarchiv für die Jahre 2014 bis 2016 gesichert und heute nicht mehr online. Für viele Patienten war sie die erste verständliche Einordnung. Der Vergleich mit heute zeigt gut, wie Zahlen altern:

UntersuchungBonner TabelleBfS heute
Zahnaufnahme0,02 mSvunter 0,01 mSv
Röntgen Schädel0,2 mSv0,01–0,02 mSv
Röntgen Brustkorb0,2 mSv0,02–0,07 mSv
Mammographie1,0 mSv0,3–0,5 mSv
CT Kopf2 mSv1–1,5 mSv
CT Brustkorb10 mSv4–6 mSv
CT Bauchraum7 mSv6–9 mSv

Die einzelne Aufnahme ist deutlich sparsamer geworden. Ein Röntgenbild des Brustkorbs kommt heute mit einem Drittel bis einem Zehntel der damaligen Dosis aus.

Pro Kopf ist die Belastung trotzdem nicht gesunken. Die Bonner Seite nannte 1,5 mSv pro Einwohner und Jahr aus der Medizin, das BfS nennt für 2023 denselben Wert. Was an der einzelnen Aufnahme eingespart wurde, hat die häufigere CT wieder aufgebraucht.

Das bekannteste Beispiel der alten Seite trägt immer noch. Dort hieß es: Jeder vierte Mensch stirbt an Krebs, das entspricht 25 Prozent, und eine Lungenaufnahme erhöht dieses Risiko auf 25,001 Prozent. Heute sterben in Deutschland 22,9 Prozent der Menschen an Krebs, das lebenslange Risiko, an Krebs zu erkranken, liegt bei rund 47 Prozent. Mit der heutigen Dosis und der Rechnung des BfS wird aus der Lungenaufnahme: von 47 auf 47,0005 Prozent.

Einige Werte der alten Tabelle waren allerdings schon damals nicht stimmig, etwa 5 mSv für eine Aufnahme der Brustwirbelsäule — mehr als das Doppelte einer CT des Kopfes. Wer die Bonner Zahlen heute noch zitiert findet, sollte sie nicht mehr übernehmen.

MRT und Ultraschall: Bilder ohne Röntgenstrahlen

Ultraschall arbeitet mit Schallwellen. Weichteile wie Bauchorgane, Schilddrüse oder Gelenke lassen sich damit gut darstellen, Organe voller Luft wie Lunge und Darm oder Bereiche hinter Knochen dagegen schlecht.

Die MRT arbeitet mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen. Für Magnetfelder bis 4 Tesla, also die üblichen Geräte, sind nach dem BfS keine direkten negativen Auswirkungen auf die Gesundheit bekannt. Die Einschränkungen liegen woanders:

  • Aktive Implantate wie Herzschrittmacher gelten als Ausschlussgrund, sofern Implantatausweis oder behandelnder Arzt nichts anderes angeben. Viele neuere Modelle sind für die MRT zugelassen.
  • Die Untersuchung dauert länger, die Röhre ist eng und laut.
  • Das Kontrastmittel enthält häufig Gadolinium — und darüber wird gestritten.

Gadolinium: unstrittige Ablagerungen, strittige Folgen

Gadolinium ist ein giftiges Metall. Im Kontrastmittel ist es fest an eine Trägersubstanz gebunden, damit es den Körper wieder verlässt. Bei Menschen mit schwerer Nierenerkrankung kann es eine gefährliche Verhärtung von Haut und Organen auslösen, die nephrogene systemische Fibrose; das ist lange bekannt.

Unstrittig ist inzwischen auch: Kleine Mengen Gadolinium bleiben im Körper zurück, auch bei gesunden Nieren. Das Labor IMD Berlin verweist auf Rückstände in Knochen, Leber und Gehirn und folgert, dass Gadolinium nicht so stabil gebunden bleibt wie angenommen. Die Europäische Arzneimittelagentur hat 2018 die Zulassungen der meisten sogenannten linearen Kontrastmittel ruhen lassen, die mehr Gadolinium freisetzen. Die makrozyklischen Mittel, die stabiler gebunden sind, werden weiter eingesetzt.

Strittig ist, ob diese Ablagerungen krank machen.

  • Die eine Seite: 2016 wurde unter dem Namen „Gadolinium Deposition Disease“ ein Krankheitsbild beschrieben, mit Kopfschmerzen, Schmerzen in Rumpf, Armen und Beinen, benebeltem Denken und Hautverdickungen. Das IMD Berlin bietet Blut- und Urintests an, darunter die Messung im Urin vor und nach Gabe eines Chelatbildners, der Metalle aus dem Gewebe lösen soll.
  • Die andere Seite: Nach dem Rote-Hand-Brief, den das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte 2018 veröffentlicht hat, gab es keine Hinweise auf eine Schädigung durch die Ablagerungen. Zwei toxikologische Übersichtsarbeiten kommen zu dem Schluss, dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Kontrastmittel und den beschriebenen Beschwerden bisher nicht belegt ist. Ein Teil der Daten stammt aus anonymen Online-Umfragen unter Menschen, die sich selbst als betroffen einstuften. Gemessene Gadolinium-Werte und Beschwerden hängen nicht verlässlich zusammen, und eine Chelat-Behandlung ist für diese Anwendung nicht zugelassen und birgt eigene Risiken, ohne dass ein Nutzen nachgewiesen ist.

Beides lässt sich ehrlich nebeneinanderstellen: Die Ablagerungen sind real, eine Krankheit durch sie ist beschrieben, aber nicht bewiesen. Praktisch heißt das: Kontrastmittel nur, wenn es die Fragestellung wirklich braucht, nach dem verwendeten Präparat fragen, frühere Kontrastmittel-MRTs erwähnen und eine eingeschränkte Nierenfunktion immer angeben. Und anhaltende Beschwerden nach einer MRT, die sich anders nicht erklären lassen, gehören in die Praxis — bevor man auf eigene Faust eine Chelat-Behandlung beginnt.

Nicht jede Frage lässt sich ohne Strahlung beantworten

Knochenbrüche, die Lunge, die schnelle Suche nach einer Blutung im Kopf, die Früherkennung von Brustkrebs: Hier bleiben Röntgen, CT und Mammographie oft die Methode der Wahl. Die Frage ist deshalb nicht „Röntgen oder nicht“, sondern: Gibt es für genau diese Fragestellung eine gleichwertige Untersuchung ohne Strahlung?

Röntgenpass: den Überblick behalten

Seit Ende 2018 müssen Praxen und Kliniken keinen Röntgenpass mehr bereithalten. Das BfS empfiehlt ihn trotzdem, als Pass zum Ausdrucken oder als App. Hinein gehören Datum, untersuchte Körperregion, Art der Untersuchung und die Einrichtung.

Der Nutzen ist ganz praktisch: Wer weiß, dass vor drei Monaten schon eine Aufnahme gemacht wurde, erspart sich womöglich die nächste.

Dazu kommen zwei Rechte, die kaum jemand kennt:

  • Frühere Aufnahmen müssen herausgegeben werden. Praxen sind verpflichtet, Röntgenbilder oder Kopien an weiterbehandelnde Ärzte oder an die Patienten selbst auszuleihen. Eigentum daran erwirbt man nicht, auch nicht als Privatpatient.
  • Die Aufzeichnungen gibt es auf Wunsch als Abschrift. Jede Untersuchung wird aufgezeichnet und bei Erwachsenen zehn Jahre aufbewahrt, bei Minderjährigen bis zum 28. Geburtstag.

Was man selbst tun kann

  1. Nach dem Nutzen fragen. Was ändert das Ergebnis an der Behandlung? Gibt es eine Untersuchung ohne Röntgenstrahlen, die dieselbe Frage beantwortet?
  2. Frühere Aufnahmen erwähnen und, wenn möglich, mitbringen.
  3. Eine Schwangerschaft immer ansprechen — auch beim Zahnarzt und auch, wenn sie nur möglich ist.
  4. Bei Kindern nach Alternativen und nach einer Kinderradiologie fragen.
  5. Beim DVT nachfragen, warum ein 3D-Bild nötig ist und wie groß der Ausschnitt wird.
  6. Bei der MRT fragen, ob Kontrastmittel nötig ist und welches verwendet wird.
  7. Einen Röntgenpass führen.
  8. Eine nötige Untersuchung nicht aus Angst ablehnen. Das Strahlenrisiko muss geringer sein als das Risiko, eine Krankheit zu spät oder gar nicht zu erkennen — und genau diese Abwägung ist die Aufgabe der rechtfertigenden Indikation.

Die meisten Röntgenbilder sind, gemessen an dem, was wir ohnehin jedes Jahr an Strahlung abbekommen, eine Randnotiz. Die Aufmerksamkeit gehört den Untersuchungen mit hoher Dosis, den Kindern und den Schwangeren — und der einen Frage, die vor jeder Aufnahme stehen sollte: Brauche ich sie wirklich?

Quellen

Quiz

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Frage 1 von 3

  1. Wie viel natürliche Strahlung nimmt jeder Mensch in Deutschland im Durchschnitt pro Jahr auf?

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