Aesculus hippocastanum L.

Rosmarin
Rosmarinus officinalis L. (syn. Salvia rosmarinus Spenn.)
Rosmarin ist ein Lippenblütler. Verwendet werden die getrockneten Blätter. Sie werden als Tee getrunken oder dem Bad zugesetzt.
- Pflanzenfamilie
- Lippenblütler (Lamiaceae)
- Anwendung
- Zum EinnehmenAuf der Haut
- Auch bekannt als
- Rosmarinblätter, Rosmarini folium, Salvia rosmarinus
Foto (Ausschnitt): Christian Ferrer,CC BY 4.0, via Wikimedia Commons
Anwendungsgebiete
Wofür die Pflanze laut EU-Monographie angewendet wird
Magen & Darm
Bei Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie) und leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden
Gelenke & Muskeln
Bei leichten Muskel- und Gelenkschmerzen und leichten peripheren Durchblutungsstörungen
Wichtige Inhaltsstoffe
Laut Bewertungsbericht des HMPC
- Ätherisches Öl mit 1,8-Cineol, Campher, α-Pinen und Camphen
- Hydroxyzimtsäure-Derivate, vor allem Rosmarinsäure
- Diterpene wie Carnosolsäure und Carnosol
- Flavonoide wie Apigenin, Luteolin und Diosmin
Sicherheitshinweise
Vor der Anwendung wichtig zu wissen
- Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen Rosmarin.
- Nicht auf verletzte oder gereizte Haut auftragen.
- Warnhinweise
- Bestehen die Verdauungsbeschwerden länger als zwei Wochen oder verschlimmern sie sich, ärztlichen Rat einholen.
- Bestehen die Muskel- und Gelenkbeschwerden länger als vier Wochen oder verschlimmern sie sich, ärztlichen Rat einholen.
- Bei Gallengangsverschluss, Gallengangsentzündung, Lebererkrankungen, Gallensteinen oder anderen Gallenleiden, die ärztlich überwacht werden müssen, wird die Anwendung nicht empfohlen.
- Gelenkschmerzen mit Gelenkschwellung, Rötung oder Fieber ärztlich abklären lassen.
- Bei Hautentzündung, Verhärtungen unter der Haut, Geschwüren, plötzlicher Schwellung eines oder beider Beine mit Rötung und Wärme, Herz- oder Nierenschwäche oder plötzlichem Schmerz im ruhenden Bein ärztlichen Rat einholen.
- Bei Bluthochdruck Vollbäder mit Vorsicht anwenden.
- Wechselwirkungen
Laut Monographie keine bekannt.
- Mögliche Nebenwirkungen
Allergische Reaktionen wie Kontaktdermatitis sind möglich. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
- Schwangerschaft und Stillzeit
In Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung vorsorglich nicht empfohlen, weil die Unbedenklichkeit nicht gesichert ist. Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit sind nicht bekannt.
- Kinder und Jugendliche
Die Anwendung wird unter 12 Jahren nicht empfohlen, weil die Unbedenklichkeit nicht belegt ist.
Quellen
- European Union herbal monograph on Rosmarinus officinalis L., folium – Revision 1 (EMA/HMPC/513940/2021) (2024)
- Assessment report on Rosmarinus officinalis L., aetheroleum and Rosmarinus officinalis L., folium – Revision 1 (EMA/HMPC/681037/2021) (2024)
Stand der Recherche: Ärztlich geprüft:
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