VERA VON PETZINGER

HOLISTISCHE
MEDIZIN

Perfektionismus führt zum Scheitern

Perfektionismus verursacht Stress. Gerade wenn Du beginnst Dich mit beispielsweise einer neuen Ernährung oder einem gesünderen Lebensstil zu befassen, wirst Du mit Informationen und Tipps oft überhäuft. Der Versuch alles zu 100 Prozent umzusetzen gelingt den Wenigsten. 

Legst Du diesen Drang nach Perfektionismus nicht ab, so wirst Du wahrscheinlich unzufrieden sein, wenn Du Dir den ein oder anderen kleinen Fehltritt geleistet hast oder etwas noch nicht genau umsetzen konntest. 

Aus diesem Gefühl des Versagens heraus, werden viele Vorsätze einfach wieder fallen gelassen und das vorgenommene Projekt scheitert.  

80 Prozent sind oft besser als 100 Prozent

Von heute auf morgen alles auf den Kopf zu stellen, ist fast unmöglich. Sei gnädig mit Dir und strebe zuerst einfach umzusetzende Dinge an. Vielleicht machst Du dann nur 80 Prozent “richtig” und 20 Prozent sind noch optimierungswürdig. Das tut der Sache jedoch keinen Abbruch. 

Neue Gewohnheiten etablieren

Wir wissen alle, dass Silvestervorsätze meist zum Scheitern verurteilt sind. Um Gewohnheiten zu verändern braucht es meist Hilfe von außen und ein Unterteilen in kleine Schritte. 

Große Veränderungen, die spontan erfolgen, entstehen meist nur durch eingreifende Lebenssituationen, wie Krankheit, Scheidung oder Jobverlust. 

Wissenschaftler gehen davon aus, dass es circa 3 Jahre dauert, bis z. B. neue Essgewohnheiten stabil etabliert sind. Einfacher, als eine alte Gewohnheiten abzulegen, ist es hingegen, neue zu etablieren. 

Du könntest z. B. morgens den Start in den Tag neu gestalten, um etwas für Deine Gesundheit zu tun. Nach 2 bis 3 Wochen ist Dir die neue Prozedur dann in Fleisch und Blut übergegangen und Du wirst es automatisch beibehalten – sofern Du die körperlichen und geistigen Verbesserungen bemerkst. 

    Wie eine Liste Dich unterstützen kann

    Nur auf positive Veränderungen zu warten, ist manchmal nicht konkret genug. Belohne Dich selbst für das Einhalten Deiner neuen Regeln, indem Du z. B. eine Liste zum Abhaken erstellst. Für 10 Häkchen darfst Du Dich dann beispielsweise mit einer Massage oder einem wirklich guten Essen belohnen. 

    Auch hilft es, wenn Du Deine Absichten mit Dritten besprichst, bzw. offen kommunizierst. Diese Person sollte natürlich jemand sein, der Dich unterstützen möchte in Deinem Vorhaben. 

    Ungesunde Angewohnheiten loslassen

    Wer sich selbst etwas verbietet, hat sicherlich schon einmal bemerkt, dass dieser Ansatz selten erfolgreich ist. Versuche es einmal anders: Überlege und notiere Dir zuerst die Angewohnheiten, von denen Du weißt, dass sie nicht gut für Dich sind. 

    Wenn Du das nächste Mal “Gebrauch” von dieser unliebsamen Sache machen möchtest, so sage zu Dir: “Später” und schiebe es vorerst nur auf anstatt es Dir komplett zu verbieten. Du wirst bemerken, dass Du auf einen wesentlich geringeren eigenen Widerstand stoßen wirst. 

    Ersetze im zweiten Schritt die unliebsame Handlung durch eine “gute” Ersatzhandlung. 

    Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte/Therapeuten.
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